Der Ablauf einer Massage

Nach Begrüßung und Beprechung des geschäftlichen Teils (Dauer der Sitzung) bei einer Tasse Tee wird der Gast gebeten zu duschen. Diese Körperreinigung ist fester Bestandteil des Rituals. Die Massage selbst beginnt mit dem "Namaste-Ritual", bei dem ein erster Körperkontakt hergestellt wird und sich die gegenseitige Wahrnehmung von Kunde und Masseurin verbessert. Danach legt sich der Gast bäuchlings auf eine bequeme und beheizte Matratze. Er schließt seine Augen und entspannt Seele und Körper. Begleitet von harmonischer Musik beginnt die Masseurin damit, jeden Teil des Körpers zu reizen, zu streicheln und zu verwöhnen ("Sinneserweckung"). Dabei kommen warmes Massageöl, aber auch Hilfsmittel wie Federn, Perlenketten o.ä. zur Anwendung. Die Massage wechselt von schnell zu langsam, von fest zu zärtlich und umgekehrt. Eine Pomassage und ein erster Kontakt mit dem Lingam sind der Höhepunkt dieses Teils. Jetzt ist der Zeitpunkt für das Umdrehen gekommen. Der Gast dreht sich auf den Rücken und wird nun von vorn eingeölt und massiert. Vorsichtig wird dabei der Lingam immer öfter in die Behandlung einbezogen. Der Gast wird feststellen, dass man sich gar nicht schämen muss und alles, was er will, ist sich den sensiblen Händen der Masseurin hinzugeben. Die Energie fliesst nun aus dem Lingam hinaus entlang der Wirbelsäule bis in die Kronenchakra und man beginnt zu verstehen, was Tantra tatsächlich ist. Während der gesamten Massage ist es wichtig, die richtige Atemtechnik zu verwenden, die man am Anfang von der Masseurin erklärt bekommt. Sie trägt erheblich zur Synchronisierung der Energieflüsse zwischen Gebendem und Nehmendem bei. Nach dem Abschluss der Massage ist genügend Zeit vorhanden, die Sinne zu beruhigen und langsam in das Jetzt und Hier zurückzukehren. Eine reinigende Dusche schließt das Ritual ab und es ist Zeit, für heute Abschied zu nehmen ...